oleksiy koval

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CORNWALL INTENSIVE WEEK 3-10 JUNE 2017

In EVENTS | VERANSTALTUNGEN on June 15, 2017 at 6:14 pm

Dear Oleksiy Koval,

Artwork as an Event: Symposium June 3-10 2017
I am writing on behalf of the Contemporary Arts Practice Group to invite you to participate in the Artwork as an Event: Symposium here at the University of Hertfordshire from June 3 – 10 2017. The event is hosted by the Contemporary Art Practice Group of the School of Art and Design.

The aim of the symposium is to bring together a group of artists to discuss and develop the concept of the Artwork as an Event. The project includes practice-led research and develops the idea of “field-work” for artist practitioners and research involving collaborations through which the participating artists share insights into their research and methodologies. It is planned that the outcomes are presented at an international exhibition/public symposium in 2017-2018. The symposium provides an opportunity to initiate debate and make site-based artwork around questions of the ‘event’: what constitutes an artwork as event and is the ‘event’ an act or trace or both? By looking at the artwork as subject to time/site/contexts and (re)arrangements this project will consider how work happens as much in action as it does in the way it is shown and presented. We will initially consider a range of new strategies which would allow new methodologies to emerge while acknowledging the complex and temporary nature of artworks as events. Underlying the aims of the symposium is the opportunity to have time working together in order to individually ‘tailor’ the eventual research project so that it is reflects the nature of each participant’s practice.

Yours sincerely,

Alison Dalwood
Senior Lecturer in Fine Art
School of Art and Design
University of Hertfordshire


02

Oleksiy Koval, RM11, 2017, 90 x 60 cm, ink on foil. Cornwall, Porthleven

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Oleksiy Koval, Porthleven Harbour Composition, 2017, 70 x 90 cm, ink on foil. Cornwall, Porthleven

skizze

Oleksiy Koval, Porthleven Harbour Composition. Cornwall, Porthleven

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Oleksiy Koval, high tide, 2017, 70 x 90 cm, ink on foil. Porthleven, Cornwall

ebb

Oleksiy Koval, untitled ebb, 2017, 70 x 90 cm, ink on foil. Porthleven, Cornwall

FAKE SUGAR

In COMPOSITIONS on May 20, 2017 at 7:49 am
ss

Oleksiy Koval, fake sugar, 2017
130 x 140 cm, tape, adhesive foil on MDF


Fake Sugar, Oleksiy Koval, 2017

A

1/4
1/9
1/16
1/25
1/36

R

1,5,2,3,8
5,1,5,2,5,3
1,2,3,4,5,6
2,2,3,1
1,1,1,1,1
2,2,2,2,2
3,3,3,3,3
5,5,5,5,5
8,8,8,8,8

E

a,b,c,d,e ≈

P

a(A1/4) [1,5,2,3,8] ∞
b(A1/9) [5,1,5,2,5,3] ∞
c(A1/16) [1,2,3,4,5,6] ∞
d(A1/25) [2,2,3,1] ∞
e(A1/36) [1,1,1,1,1] ∞ or [2,2,2,2,2] ∞ or [3,3,3,3,3] ∞
or [5,5,5,5,5] ∞ or [8,8,8,8,8] ∞

Signs and symbols:

M meter
A area
U unit
T takt
R rhythmical motive
E element
P procedure
# entry
 
* hits the meter
[] within the same area
#(n) number of entries
number of entries flexible
(n) size of unit
size of the unit is corresponding for all elements
|| order fixed
> n occupy n
-> go to
{ n out of n possible
+ has to touch
not
V vertical
H horizontal
F flexibel
ordinal number

On this page I publish the compositions, which have been written using The Beautiful Formula Language. Please, feel free to send me your comment or any kind of question. 
Oleksiy Koval

THESE 7 CONTEMPORARY ARTISTS FROM MUNICH SHOULD BE ON YOUR RADAR

In EVENTS | VERANSTALTUNGEN on May 17, 2017 at 2:03 pm

un_solo

Oleksiy Koval, Untitled Solo, 2016
64 x 60 cm, paper, tape, marker on MDF
Courtesy of the artist and gallery Karin Wimmer contemporary art


We’re delighted to tell you that Oleksiy Koval was picked by Culture Trip as one of our Munich Local Favorites 2017.

If Sam Taylor-Johnson’s A Little Death is your thing or you can’t get enough of Takashi Murakami’s installations, then a trip to Munich is in order. As well as 80 museums and a plethora of contemporary art galleries, there are some brilliant contemporary artists marking their mark on the art world that you need to know about. Here are seven names to keep an eye out for.

Oleksiy Koval

Making the move from Ukraine to Munich, Koval brings a variety of cultural influences and artistic styles to his work both as a practising artist and guest speaker at philosophy lectures at the Munich Academy of Fine Arts. His work often revolves around grids, where neat rows are disturbed by overlapping lines fighting for space or erratic paint dabs. The wide variety of materials Koval uses as a base is a striking element of his work – anything from cotton to MDF is his canvas.

by Roanna Mottershead

Read the article: These 7 Contemporary Artists from Munich Should Be on Your Radar


 

LAURA SÁNCHEZ SERRANO IM GESPRÄCH MIT OLEKSIY KOVAL

In INTERVIEWS on May 5, 2017 at 8:51 am
Oleksiy Koval, “Schar”, 2012, 55 x 50 cm, marker, packing tape on polyester. Photo © Klaus Mauz

Oleksiy Koval, ‘Schar’, 2012, 55 x 50 cm, marker, tape on FPY. Private collection, Starnberg. Photo © Klaus Mauz


Jede Oberfläche, jedes Material kann für Oleksiy Koval zur Herausforderung werden. Bewaffnet mit seinen Lieblingswerkzeugen, Farbe und Kreativität, kämpft Oleksiy Koval mit Oberflächen, die seine Aufmerksamkeit durch ihre Form, Textur, Struktur und Farbe auf sich ziehen. Seine Schlacht, die Malerei, entwickelt sich in einer Reihe von bedachten instinktiven Bewegungen, im Zeichnen rhythmischer Formen, in fast musikalischen Pinselstrichen auf seinem Gegner, der Leinwand.

Laura Sánchez Serrano: Erinnerst du dich, wann du zu malen angefangen hast?

Oleksiy Koval: Ich war 3 Jahre alt. Mein Vater ist Gestalter von Kinderbüchern; er arbeitete zu Hause und hatte immer Material und Farbe, die ich benutzen konnte.

LSS: Das heißt, du bist in Künstlerfamilie groß geworden?

OK: Nicht wirklich. Mein Vater ist Grafikdesigner und meine Mutter Architektin. Ich habe auch einen Onkel, der in der Oper singt, aber kein Mitglied der Familie hat mit bildender Kunst zu tun.

LSS: Du hattest deine erste künstlerische Ausbildung in Kiew. Aber du bist schon mit 19 Jahren nach München gekommen und seit dem lebst du hier. Warum bist du überhaupt nach München gekommen?

OK: Ich war neugierig, wie Kunst in Deutschland unterrichtet wird. Der Kunstunterricht in Kiew war ziemlich konservativ und ich wollte mehr über die zeitgenössische Kunst lernen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Lehrer in München ziemlich berühmt in der zeitgenössischen Kunstszene. Deswegen habe ich mich entschieden, hierher zu kommen. Außerdem war die Münchner Kunstakademie die einzige bekannte in Kiew.

LSS: Und dann bist du geblieben?

OK: Am Anfang dachte ich, ich würde nur ein paar Jahre bleiben und dann nach Kiew zurückkehren. Aber als ich nach Kiew zurück kam, merkte ich, dass es nicht mehr der Ort war, den ich verlassen hatte. Es war besser, in München zu bleiben um meine Künstlerlaufbahn fortzusetzen. München ist eine Stadt mit vielen Möglichkeiten und gut vernetzt. Von München aus ist es einfach, überallhin zu reisen. Außerdem hatte ich schon Freunde, Beziehungen, und meine Familie hier; also ich hatte keinen Grund in die Ukraine zurück zu gehen.

LSS: Welche Künstler haben deine Arbeit beeinflusst?

OK: Garry Kasparov, Valeriy Lobanovskiy, Segiy Paradzhanov, Andrey Tarkovskiy, Blinky Palermo, Robert Ryman, Steve Coleman, Medardo Rosso, Paul Cezanne, Piet Mondrian, Tizian…

LSS: Eine sonderbare Gruppe von Leuten. Interessanterweise sind die ersten beiden keine Künstler, sondern ein Schachspieler und ein Fussballtrainer. Wie haben sie deine Arbeit beeinflusst?

OK: Ich denke, es gibt eine Menge von Gemeinsamkeiten zwischen Schach, Fussball und Malerei. Alle von ihnen brauchen eine Fläche (ein Schachbrett, ein Fußballfeld, eine Leinwand), Elemente, die sich in einer rhythmischen Weise bewegen (Schachfiguren, Fußballspieler und Pinselstriche) und eine Strategie. Alle von ihnen haben das selbe Ziel: Gewinnen. Egal, ob das bedeutet, gegen einen Schachspieler zu gewinnen, eine Mannschaft, oder, im Falle der Malerei, gegen die Oberfläche.

LSS: Ist Malerei ein Spiel für dich?

OK: Meistens, die Malerei ist meine größte Leidenschaft. Aber ja, es ist wie ein Spiel: die Fläche ist mein Feind und mein Ziel ist, sie zu besiegen und den Kampf zu gewinnen.

LSS: Gibt es Regeln in diesem Kampf? Was ist dein Malprozess?

OK: Zuerst wähle ich eine Oberfläche, die meine Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Prozess beginnt mit dem Akt der Beobachtung. Ich beobachte stundenlang sorgfältig die Farben und die Fläche. Am Anfang entscheide ich über die Strategie, die auf Farbe, Material, Rhythmus, Bewegung oder Struktur beruht. Dann greife ich an. Das Ziel ist eine Balance zu finden zwischen Kontrolle und Improvisation, Freiheit und Wissen, Verständnis und Intuition. Das Endergebnis hängt von all diesen Faktoren ab. Wenn ich gewinne, wird ein Teil von mir auf der besiegten Fläche sein.

LSS: Die meisten deiner Arbeiten sind nach einem überlegten Schema erstellt. Eigentlich hast du eine Art visueller Partitur entwickelt, mittels derer du die Oberfläche in Zonen aufteilst, welche den Rhythmus und das Tempo deines Pinselstriches bestimmen. Ist das als Methode nicht zu restriktiv?

OK: Meine Methode ist nicht statisch. Ich kombiniere Struktur und Improvisation. Die Struktur erlaubt es mir, mehr Freiheit zu haben. Es ist eine Konstante, die Variablen enthält. Die Malerei ist wie das Leben, sie braucht Struktur. Wir haben Termine, Uhren; wir planen Treffen, so wie das hier heute. Aber was wir während dieser Treffen machen, kann spontan und kreativ sein. Dasselbe gilt für meine Methode. Ich habe einen Rahmen, der es mir ermöglicht, beim Malen unbehindert zu reagieren. Am Ende sind es spontane Reaktionen, die bestimmen, ob ich gegen die Fläche gewinne oder verliere.

LSS: Warum ist Rhythmus so wichtig in deiner Arbeit?

OK: Rhythmus ermöglicht es mir, Raum und Zeit zu kontrollieren. Manchmal fängst du an zu malen und nach einer Weile merkst du, dass du dich in der Malerei verloren hast. Ich erkannte, dass ich eine gewisse Struktur brauche, um das zu verhindern. Das rhythmische Gerüst, das ich mir vor dem Malen aufbaue, erlaubt mir, die Fläche zu malen, ohne mich selbst in dem Prozess zu verlieren. Rhythmus gibt meiner Malerei eine Struktur. Er hilft mir, mich nicht auf der Fläche zu verirren.

LSS: Du arbeitest mit vielen verschiedenen Materialien. Wie wählst du sie aus? Was sind deine Kriterien?

OK: Ich verwende die Materialien, die ich anziehend finde. Solche, die interessant und schön aussehen. Die Art und Weise sie zu finden ist ziemlich zufällig. Es kann ein Karton eines Pakets sein, das ich erhalten habe, das Holz, das ich in der Werkstatt eines Schreiners finde… Ich habe viel mit klassischen Materialien gearbeitet; aber ich mag es wirklich, mit neuen zu arbeiten und zu experimentieren. Zum Beispiel arbeitete ich in letzter Zeit mit Polyesterstoff, den ich im Atelier einer Modedesignerin gefunden habe. Ich liebe es, neue Materialien auszuprobieren. Es macht Spaß und ich denke, Spaß sollte ein wesentlicher Bestandteil der Malerei sein.

LSS: Welche Rolle spielt die Farbe in deiner Arbeit?

OK: Es ist eines der grundlegenden Elemente meiner Arbeit; zusammen mit Material und Rhythmus. Farbe ist die Essenz der Malerei. Malen heißt, Farben auf die Fläche zu bringen. Und das ist es, was mich an der Malerei fasziniert: die Farben auftragen, sie kombinieren, sie mischen und sehen, wie sie reagieren; die Wirkung, die sie auf der Oberfläche haben. Aber auch, wie wir sie wahrnehmen. Wenn ich male, bringe ich bewusst drei grundlegende Parameter auf die Fläche: Material, Farbe und Rhythmus.

LSS: 2010 hast du zusammen mit Stefan Schessl und Kuros Nekouian die Gruppe Rhythm Section gegründet. Was ist die Idee hinter diesem Projekt?

OK: Im Jahr 2005 traf ich Stefan Schessl in China bei einer Ausstellung, an der wir beide beteiligt waren. Wir sind Freunde geworden und diskutierten regelmäßig über den Rhythmus in unseren Werken. Kuros Nekouian trat etwas später in unsere Gespräche ein. Wir beschlossen, den Begriff des Rhythmus in der zeitgenössischen Kunst zu erforschen. Wir gründeten die Gruppe, die Künstler bei der Erforschung des Themas unterstützt. Künstler in der Gruppe tauschen untereinander Ideen aus, lernen von ihren Erfahrungen und organisieren Ausstellungen zusammen.

LSS: Wie viele Künstler sind Mitglieder der Gruppe?

OK: Mittlerweile besteht die Gruppe aus mehr als 25 Künstlern. Nicht nur Maler, sonder alle Arten von Künstlern. Wir erhalten ständig Beitrittsanfragen von Künstlern. In fast jeder Ausstellung laden wir neue Künstler ein. Wir wählen die Künstler auf Grund des Projektes, dem Land, in dem die Ausstellung stattfindet, etc. Alle Künstler, die Interesse haben, mit Rhythmus zu arbeiten, sind bei uns willkommen, solange ihre Arbeiten ins Konzept von Rhythm Section passen.

LSS: Im Jahr 2011 hast du eine andere Gruppe gegründet, The Beautiful Formula Collective. Wie ist diese Gruppe beschaffen?

OK: The Beautiful Formula Collective ist eine offene Gruppe, die zusammen an einzelnen Gemälden arbeitet, nach einer anfänglichen Formel: eine rhythmische Struktur, die dem Auftrag von Farben eine Form gibt. Im Gegensatz zu Rhythm Section geht es bei The Beautiful Formula Collective nur um Malerei und über das gemeinsame Erstellen von Werken. Wir verwenden ursprünglich Muster oder Strukturen, aufgrund derer Handlungszonen, Rhythmus und Tempo bestimmt sind. Jeder von uns malt nach den Regeln; aber jeder reagiert gleichzeitig auch auf das, was die anderen tun. Das Endergebnis ist genauso interessant wie der Prozess. Deshalb machen wir es oft in der Öffentlichkeit, als Performance; oder zusammen mit anderen Künstlern oder Studenten als Workshop.

LSS: In gewissem Sinne ist das eine Gruppenversion der Regeln, die du dir für deine eigene Arbeit gegeben hast. Dank The Beautiful Formula Collective bist du nicht mehr allein in deinem Kampf gegen die Fläche?

OK: Sicher, es ist eine Teamarbeit. Der interessanteste Teil dabei ist zu sehen, wie Künstler aus verschiedenen Ländern und Hintergründen (z. B. Traditionelle Malerei, Street Art, Grafikdesign) gemeinsam nach vorher bestimmten Regeln malen, um erstaunliche Ergebnisse zu erziehen.

LSS: Seit dem Du diese beiden Gruppen gegründet hast, hast du deine Arbeiten in vielen Gruppenausstellung in der ganzen Welt (Zürich, Singapur, Kiew, etc) gezeigt. Wo wird das nächste Projekt stattfinden?

OK: Wir haben viele Projekte in diesem Jahr. Am 9. und 10. Februar werde ich einen Workshop in Kiew an der School of Visual Communication organisieren. Im April haben wir drei Ausstellungen: eine in China, eine in Griechenland und eine in den Niederlanden. Es wird ein Jahr voller schöner Projekte.

LSS: Das klingt spannend. Viel Glück mit all deinen Projekten und Dankeschön dafür, mit uns einige Gedanken zu deiner Arbeit auszutauschen. Ich hoffe, du wirst weiterhin die Flächen besiegen!

Für das Katalog Die Fläche besiegen
München, Januar 2013

DIE SCHÖNE FORMEL / VIDEO

In EVENTS | VERANSTALTUNGEN on April 30, 2017 at 7:01 pm


Oleksiy Koval

DIE SCHÖNE FORMEL

Vortrag
im Rahmen des Symposiums
zur Rhythm Section Ausstellung

“Liebe nur die Spiele und den Tanz.
Suche in allem nur den Rhythmus.”
Magallon

26. März
Sonntag 15 Uhr

Schafhof
Europäisches Künstlerhaus Oberbayern
Am Schafhof 1
85354 Freising

RHYTHM SECTION IM SCHAFHOF (II)

In EVENTS | VERANSTALTUNGEN on April 9, 2017 at 7:40 pm

stalker_sw

Oleksiy Koval, Stalker, 2016
75 x 70 cm, marker on FPY

.

funtor_ob

Oleksiy Koval, Funktor, 2016
140 x 130 cm, marker, tape on MDF

.

01

Oleksiy Koval, Isfendiyar Söyler, Alison Dalwood. Photo © Rhythm Section

.

02

Christoph Dahlhausen, Oleksiy Koval, Isfendiyar Söyler, Alison Dalwood. Photo © Rhythm Section

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02

SAUER

In COMPOSITIONS on March 29, 2017 at 7:31 pm
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Oleksiy Koval, ‘Whiskey Sour’, 2017, 70 x 60 cm, marker, tape, adhesive foil on MDF


Sauer, Oleksiy Koval, 2017

M

1/16 & 1/25b

R

1+1+1+2+3+2+2+3+1+1+2+1+3+1+5
1+1+1+2+3+2+2+3+1+1+2+1+3+1+–
1+1+1+2+–+2+2+–+1+1+2+1+–+1+–
1+1+1+–+–+–+–+–+1+1+–+1+–+1+–

E

a,+ ≈

P

*M1(1/25b) -> *M13(1/16) -> *M2(1/25b) ->
*M10(1/16) -> *M3(1/25b) -> *M7(1/16) ->
*M4(1/25b) -> *M4(1/16) -> *M5(1/25b)
or (and)
*M1(1/25b) -> *M4(1/16) -> *M6(1/25b) ->
*M7(1/16) -> *M11(1/25b) -> *M10(1/16) ->
*M16(1/25b) -> *M13(1/16) -> *M21(1/25b)

Signs and symbols:

M meter
A area
U unit
T takt
R rhythmical motive
E element
P procedure
# entry
 
* hits the meter
[] within the same area
#(n) number of entries
number of entries flexible
(n) size of unit
size of the unit is corresponding for all elements
|| order fixed
> n occupy n
-> go to
{ n out of n possible
+ has to touch
not
V vertical
H horizontal
F flexibel
ordinal number

On this page I publish the compositions, which have been written using The Beautiful Formula Language. Please, feel free to send me your comment or any kind of question. 
Oleksiy Koval

DIE SCHÖNE FORMEL | VORTRAG OLEKSIY KOVAL

In EVENTS | VERANSTALTUNGEN on March 11, 2017 at 8:10 am

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I

Oleksiy Koval

I

DIE SCHÖNE FORMEL

I

Vortrag

im Rahmen des Symposiums
zur Rhythm Section Ausstellung

“Liebe nur die Spiele und den Tanz.
Suche in allem nur den Rhythmus.”
Magallon

26. März
Sonntag 15 Uhr

Schafhof
Europäisches Künstlerhaus Oberbayern
Am Schafhof 1
85354 Freising

www.schafhof-kuenstlerhaus.de


03

LAURA SÁNCHEZ SERRANO IN CONVERSATION WITH OLEKSIY KOVAL

In INTERVIEWS on March 5, 2017 at 2:40 pm

kc

Oleksiy Koval, Klitschko vs Chisora, 2012
80 x 70 cm, adhesive foil, marker on FPY
Private collection, Starnberg
Photo © Klaus Mauz


Any surface, any material can become a challenge for Oleksiy Koval. Armed with his favorite tools, paint and creativity, Oleksiy Koval struggles with surfaces that attract his attention because of their form, texture, structure, or color. His battle, painting, develops in a series of deliberate instinctive movements, drawing rhythmic forms, almost musical brush-strokes, on his adversary, the canvas.

Laura Sánchez Serrano: Do you remember when you started painting?

Oleksiy Koval: I was about three years old. My father is a designer of children’s books; he worked at home so he always had material and paint I could use.

LSS: That means you grew up in a family of artists?

OK: Not exactly. My father is a graphic designer and my mother an architect. I also have an uncle who sings at the opera, but no family members involved in visual arts.

LSS: You had your first art education in Kyiv. However, you came to Munich when you were only 19 and have been living here since then. Why did you come to Munich in the first place?

OK: I was curious about how art is taught in Germany. Art education in Kyiv was pretty conservative and I wanted to learn more about contemporary art. At that point in time, teachers in Munich were quite famous in the contemporary art scene. That’s why I decided to come here. Additionally, the Academy of Arts in Munich was the only one renowned in Kyiv.

LSS: And then you stayed?

OK: First I thought I would only stay a couple of years and then return to Kyiv. But when I went back to Kyiv I realized that it wasn’t anymore the place I had left; It was better to stay in Munich to continue my artistic career. Munich is a city with a lot of opportunities; and is well connected. From Munich it is easy to travel anywhere. Besides, I already had friends, connections, and my family here; so I had no reason to go back to Ukraine.

LSS: Which artists influenced your work?

OK: Garry Kasparov, Valeriy Lobanovskiy, Segiy Paradzhanov, Andrey Tarkovskiy, Blinky Palermo, Robert Ryman, Steve Coleman, Medardo Rosso, Paul Cezanne, Piet Mondrian, Tizian…

LSS: An odd group of people. Interestingly, the first two aren’t artists, but a chess player and a football trainer. How did they influence your work?

OK: I think there are a lot of similarities between chess, football and painting. All of them need a surface (a chessboard, a football field, a canvas), elements moving in a rhythmical way (chess pieces, football players and brush-strokes), and a strategy. All of them have the same goal: winning. Whether this means winning against a chess player, a team, or, in the case of painting, winning against the surface.

LSS: Is painting a game for you?

OK: Mostly, painting is my biggest passion. But yes, it’s like a game: The surface is my adversary and my aim is to defeat it and win the battle.

LSS: Are there rules in this battle? What is your painting process?

OK: I first choose a surface that attracts my attention. The process starts with the act of observing. I carefully observe the colors and the surface for hours. First I decide on a strategy based on color, material, rhythm, movement, or structure. Then I attack. The goal is to find the balance between control and improvisation, freedom and knowledge, understanding and intuition. The final result depends on all these factors. If I win, there will be a part of myself on the beaten surface.

LSS: Most of your works are created following a premeditated schema. Actually, you have developed a sort of visual score dividing the surface in areas, determining rhythm and tempo of your brush-strokes. Isn’t it too restrictive as a method?

OK: My method is not static. I combine structure with improvisation. The structure allows me to have more freedom. It is an equation that contains variables. Painting, just like living, needs structure. We have agendas, watches; we arrange meetings like the one today. But what we do during those meetings can be spontaneous and creative. The same is true for my method. I have a framework that allows me to freely react while painting. In the end it is the spontaneous reactions that will determine if I win or lose against the surface.

LSS: Why is rhythm so important in your work?

OK: Rhythm allows me to control space and time. Sometimes you start painting and after some hours you find that you have lost yourself in the painting. I realized I needed some structure to prevent this from happening. The rhythmic framework that I set up before painting allows me to paint the surface without losing myself in the process. Rhythm gives structure to my painting. It helps me out not to get lost in the surface.

LSS: You work with a lot of different materials. How do you choose them? What are your criteria?

OK: I use the materials that I find attractive. Those who look interesting and nice. The way to find them is fairly random. It can be the carton of a package I receive, the wood I find in the shop of a carpenter… I have worked a lot with classic materials; but I really like to work and experiment with new ones. For example, lately I have worked with polyester fabric I found at the atelier of a fashion designer. I love trying new materials. It’s fun and I think fun should be an essential part of painting.

LSS: What role has color in your work?

OK: It’s one of the basic elements in my work; together with material and rhythm. Color is the essence of painting. Painting means to apply colors on a surface. And that’s what I find fascinating about painting: to apply colors, to combine them, mix them and see how they react; the effect they have on the surface. But also how we perceive them. When I paint, I consciously apply the fundamental three parameters, material, color, and rhythm, to the surface.

LSS: In 2010 you founded the group Rhythm Section together with Stefan Schessl and Kuros Nekouian. What is the idea behind that project?

OK: In 2005 I met Stefan Schessl in China at an exhibition we both participated in. We became friends and regularly discuss about rhythm in our works. Kuros Nekouian joined our discussions a bit later on. We decided to research the concept of rhythm in contemporary art. We created a group which supports artists in exploring the subject. Artists in the group exchange ideas with each other, learn from each other’s experiences, and organize exhibitions together.

LSS: How many artists are members of the group?

OK: By now the group consists of more than 25 artists. Not only painters, but all kind of artists. We constantly receive requests from artists to join the group. In almost every exhibition we invite new artists. We choose the artists based on the project, the country the exhibition will take place, etc. All artists interested in working with rhythm are welcome to join us, as long as their work fits in the concept of Rhythm Section.

LSS: In 2011 you created another group The Beautiful Formula Collective. What is the nature of this group?

OK: The Beautiful Formula Collective is an open group that collaborates on single paintings following an initial formula: a rhythmical structure that gives form to the application of colors on surfaces. In contrast with Rhythm Section, The Beautiful Formula Collective is about only painting, and about creating collective works. We use an initial pattern or structure, where areas of action, rhythm, and tempo are determined. Each of us paints following the rules; but at the same time also reacts to what the others do. The final result is as interesting as the process. That is why we often do it in front of a public, as a performance; or together with other artists or students, as a workshop.

LSS: In a sense it is a group version of the rules you set up for your personal work. Thanks to The Beautiful Formula Collective you are no longer alone in your battle against the surface?

OK: Sure, it is teamwork. The most interesting part is to see how artists from different countries and backgrounds (e.g., traditional painting, street art, graphic design) paint together following deliberate rules to achieve amazing results. Painting together with other artists is really interesting and fun. We learn a lot from each other.

LSS: Since you created these two groups, you have showed your works in many group exhibitions all over the world (Zurich, Singapore, Kyiv, etc). Where will the next project take place?

OK: We have many projects this year. On the 9th and 10th of February I will be in Kiev organizing a workshop at the School of Visual Communication. In April we have three exhibitions: one in China, one in Greece, and one in The Netherlands. It will be a year full of nice projects.

LSS: It sounds exciting. Good luck with all your projects and thank you very much for sharing with us some thoughts about your work. I hope you keep on defeating the surface!

For the catalogue Beating The Surface. Munich, January 2013

MUAF

In COMPOSITIONS on February 25, 2017 at 5:39 pm
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Oleksiy Koval, ‘MUAF’, 2016, marker on FPY, 70 x 60 cm


MUAF, Oleksiy Koval, 2016

M

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b [*1,1,1,2,3] max x 5
c [*2,2,3,1] max x 5
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Signs and symbols:

M meter
A area
U unit
T takt
R rhythmical motive
E element
P procedure
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On this page I publish the compositions, which have been written using The Beautiful Formula Language. Please, feel free to send me your comment or any kind of question. 
Oleksiy Koval

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